Das Wichtigste vorweg.
- Beginnen Sie mit einer Übersicht der Sammlung und einigen typischen Albumseiten.
- Fotografieren Sie bei gleichmäßigem Licht und lassen Sie die Marken an ihrem Platz.
- Fotos ermöglichen eine erste Orientierung. Eine verbindliche Beurteilung kann die Prüfung der Originale erfordern.
Welche Fotos brauchen wir zuerst?
Für den ersten Kontakt brauchen wir keine Aufnahme jeder einzelnen Marke. Hilfreicher ist ein kleiner, gut nachvollziehbarer Überblick: Wie viele Alben oder Schachteln sind vorhanden? Welche Länder und Zeiträume sind zu erkennen? Gibt es neben losen Marken auch Briefe oder andere Unterlagen?
Beginnen Sie mit einem Übersichtsbild. Legen Sie die geschlossenen Alben oder die vorhandenen Behälter nebeneinander, soweit das ohne großen Aufwand möglich ist. Bei einer größeren Sammlung können Sie stattdessen in Ihrer Nachricht die ungefähre Anzahl nennen. Danach reichen für den Einstieg einige typische Seiten aus unterschiedlichen Teilen der Sammlung.
Eine einfache Fotoliste für Ihre Anfrage
- Die Sammlung im Überblick: Alben, Schachteln oder vorhandene Mappen.
- Eine oder mehrere gut erkennbare Albumseiten aus verschiedenen Bereichen.
- Einzelne Stücke, zu denen Sie eine konkrete Frage haben, näher aufgenommen.
- Vorhandene Beschriftungen, Prüfunterlagen oder Kaufbelege, soweit sie zur Sammlung gehören.
Ein Foto mit zwanzig gut erkennbaren Marken kann nützlicher sein als viele unscharfe Nahaufnahmen. Bitte wählen Sie nicht ausschließlich die Stücke aus, die Ihnen besonders alt oder auffällig erscheinen. Ein repräsentativer Einblick hilft uns, die Sammlung als Ganzes zu verstehen.
So werden Ihre Bilder gut lesbar
Legen Sie das geöffnete Album auf eine ruhige, ausreichend große Fläche. Fotografieren Sie möglichst von oben, damit die Seite nicht stark verzerrt erscheint. Das Smartphone sollte parallel zum Album gehalten werden. Prüfen Sie anschließend auf dem Bildschirm, ob Beschriftungen und Marken erkennbar sind.
Gleichmäßiges Tageslicht hilft. Vermeiden Sie direkte Sonne, harte Schatten und spiegelnde Reflexe auf Schutzfolien. Wenn eine Folie spiegelt, verändern Sie zunächst den Aufnahmewinkel oder den Standort. Sie müssen die Marken für das Foto nicht aus der Sammlung nehmen.
Verzichten Sie auf Farbfilter und eine automatische Bildverschönerung. Für die Einschätzung ist eine möglichst unveränderte Aufnahme hilfreicher. Schicken Sie die Bilder als normale Bilddateien und nicht als Collage mit winzigen Einzelbildern.
Was Sie vor dem Fotografieren nicht tun müssen
Sie brauchen Ihre Sammlung weder neu zu sortieren noch in andere Alben umzustecken. Lassen Sie befestigte Marken, Briefe und Belege so, wie Sie sie vorgefunden haben. Reißen Sie nichts heraus und lösen Sie keine Marken für eine bessere Aufnahme ab.
Die Erhaltung spielt bei Briefmarken eine wichtige Rolle. Das National Postal Museum empfiehlt deshalb einen vorsichtigen Umgang mit den empfindlichen Papierstücken. Im Zweifel ist ein Foto durch die vorhandene Hülle sinnvoller als eine Beschädigung beim Herausnehmen.
Was lässt sich anhand von Fotos sagen?
Wir können zunächst prüfen, worum es ungefähr geht, ob weitere Aufnahmen sinnvoll sind und wie eine persönliche Bewertung vorbereitet werden kann. Kleine Unterschiede, die Beschaffenheit des Papiers oder nicht sichtbare Rückseiten lassen sich auf Bildern unter Umständen nicht zuverlässig beurteilen.
Eine Online-Ersteinschätzung ist deshalb noch kein verbindliches Ankaufangebot. Wenn wir die Originale sehen müssen, erklären wir Ihnen den nächsten Schritt. Dafür kommen ein Termin in unserem Büro in Oberaudorf oder – nach Absprache und auf Ihren Wunsch – ein Hausbesuch in Bayern oder Tirol infrage.
Fotos senden und die nächste Frage klären
Nutzen Sie unser Kontaktformular. Beschreiben Sie kurz, was Sie haben und was Sie wissen möchten. Bis zu zehn Fotos können Sie hinzufügen; Fotos sind freiwillig. Die aktuellen Dateiformate und Größenlimits finden Sie direkt im Formular.
Falls Sie noch keine passenden Bilder haben, können Sie trotzdem schreiben. Geben Sie die ungefähre Anzahl der Alben oder Schachteln an. Werner oder Robert Klöpsch meldet sich persönlich und bespricht mit Ihnen, welche Informationen als Nächstes helfen. Mehr zum Ankauf finden Sie unter Briefmarken verkaufen.
Häufig gefragt
Muss ich jede Briefmarke einzeln fotografieren?
Nein. Für den Einstieg genügen ein Überblick und einige typische Seiten. Falls wir bestimmte Details benötigen, besprechen wir das mit Ihnen.
Kann ich ohne Fotos anfragen?
Ja. Fotos sind im Formular freiwillig. Beschreiben Sie kurz die Sammlung und Ihr Anliegen; Name, Nachricht und der gewählte Kontaktweg werden benötigt.
Bekomme ich mit Fotos schon einen festen Preis?
Fotos dienen zunächst der Orientierung. Für ein verbindliches Angebot kann eine persönliche Prüfung der Originale nötig sein.


